»Wie kreativ sind intel­li­gente Algorithmen?«

16. Dezember 2021, 19:00 – 20:30 Uhr | Live­stream aus dem Studio Live­FRAME
Über­tragen auf der Website: cluk​.de sowie zusätz­lich auf Face­book und YouTube.
Eine Anmel­dung ist dafür nicht erforderlich.

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»Wie kreativ sind intel­li­gente Algorithmen?«

Der Ausblick zum Jahres­aus­klang 2021 widmet sich im Live­stream dem Brenn­punkt­thema Künst­liche Intel­li­genz (KI) und den Auswir­kungen auf die krea­tiven und künst­le­ri­schen Berufe. CLUK konnte den KI-Pionier Prof. Dr. Peter Gentsch für dieses Thema gewinnen.

Gentsch ist Speaker, Unter­nehmer und Wissen­schaftler in einer Person und zählt zu den Top-Experten im Bereich Digi­tale Trans­for­ma­tion, KI und Big Data in Deutsch­land. Er führt anhand zahl­rei­cher aktu­eller Beispiele ins Thema ein und stellt sich im zweiten Teil den Fragen der Krea­tiv­wirt­schaft im Livesteream.

OUTRO: Was ist der Stand des Wissens? Ist Krea­ti­vität das letzte Privileg von uns Menschen, oder wird KI auch in dieser Domäne immer bestimmender?

Für einen Mode-Desi­gner muss das ein Albtraum sein, wenn KI neue Entwürfe und Designs für Mode entwi­ckeln kann. Ein Dreh­buch­autor wagt sich nicht vorzu­stellen, dass KI die Dreh­bü­cher seiner Serie einfach fort­schreibt. Künstler halten es für unmög­lich, dass eine Maschine ihren Stil zu malen detail­genau imitiert. Haben sie damit recht? Was sagt die Wissen­schaft dazu?

Ist KI nur Inno­va­tion durch Nach­ah­mung und eben keine echte Krea­ti­vität? Können sich Krea­tive also beru­higt zurück­lehnen? Beispiele aus dem Bereich hoch komplexer Spiele zeigen, wie durch KI Predic­tion und Rein­for­ce­ment Lear­ning dann doch auch wirk­lich inno­va­tive Lösungen entstehen können.

INTRO: Genü­gend Stoff, um in die Zukunft zu schauen und zum Austausch von Argu­menten im zweiten Teil des Abends. Hier disku­tieren Vertreter der Krea­tiv­wirt­schaft und Teil­nehmer des Chats auf cluk​.de mit Prof. Dr. Peter Gentsch.

Was bringt die tech­no­lo­gi­sche Zukunft der Krea­tiv­wirt­schaft? Wie können wir durch die rich­tige Balan­cie­rung der Fähig­keiten von Menschen und Maschine das beste gesell­schaft­liche Ergebnis erzielen? Wie gestalten wir eine bessere Zukunft?

CLUK OUTRO : INTRO blickt in guter Tradi­tion zum Jahres­ende nicht nur zurück sondern auch ganz weit voraus und gibt Anre­gungen für eine neue Perspek­tive der Krea­tiv­wirt­schaft, aber auch für die gesamte Gesellschaft.

Wir freuen uns auf den Vortrag und die anschlie­ßende Diskus­sion mit Professor Peter Gentsch.

 Ablauf:

19:00 Uhr | Begrü­ßung: Wolf­gang Weyand, Vorsit­zender CLUK

19:05 Uhr | OUTRO: Start Keynote Prof. Dr. Peter Gentsch

19:50 Uhr | INTRO: Start Gesprächs­runde mit Zukunfts-Fragen der

Teil­nehmer unter­schied­li­cher Krea­tiv­ver­bände und dem teil­neh­menden Publikum auf der CLUK-Website.

Mode­ra­tion: Claudio Monta­nini, Präsi­dent des Marke­ting Club Frank­furt und Vorstand im Cluster der Krea­tiv­wirt­schaft in Hessen e.V.

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Eckhard Bock 
8 Monate zuvor 

Vorsicht bei der Nutzung des Begriffs Intelligenz?

Wenn man den Begriff Intel­li­genz benutzt, dann sollte man auch wissen was Intel­li­genz ist: Genie, Wissen, Krea­ti­vität, Begabung?

Bei großer Intel­li­genz kommt schnell der Begriff >Genie< in den Sinn. Ein Genie muss nicht immer intel­li­gent sein. Der Begriff Genie kann sich auch auf eine einzelne Leis­tung beziehen, die nicht unmit­telbar mit Intel­li­genz zu tun hat.

Intel­li­genz wird auch oft mit >Wissen und Bildung< gleich­ge­setzt. Wissen und Bildung muss man sich erwerben, Intel­li­genz dagegen ist eine univer­selle Eigen­schaft, die nicht etwa erst in der Schule erworben wird, jedoch sehr wohl zum Einsatz kommt wenn man sich Wissen und Bildung aneignet.

Auch sollte man nicht Intel­li­genz mit >Krea­ti­vität< gleich­setzen. Krea­ti­vität setzt zwar Intel­li­genz voraus – ist aber nicht dasselbe.

Auch >Bega­bung< wird oft mit Intel­li­genz gleich­ge­setzt. Begabt sein kann man in verschie­denen Berei­chen wie Sport, Kunst, Musik usw.

Fazit: Intel­li­genz kann man nicht schaffen, erwerben oder sich aneignen. Schon gar nicht durch Maschinen (Computer) hervor­bringen. Intel­li­genz bedingt immer Leben, und Leben ist der Antrieb der Evolu­tion – somit ein wegwei­sender Baustein der Entwicklung.

Die heute so hoch­ge­lobte künst­liche Maschinen-Intel­­li­­genz (KI), sie ist kein Bestand­teil des Lebens, sie gründet (wenn über­haupt) allein auf Genie, Wissen, Krea­ti­vität und Bega­bung, und diese Eigen­schaften sind nicht gleich­zu­setzen mit Intel­li­genz. Wer meint mit Maschinen Intel­li­genz schaffen zu können, der infla­tio­niert den Begriff Intel­li­genz. Ein inter­es­santer Beitrag dazu: https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​8​H​t​n​f​A​0​n​Erw