Leben um zu arbeiten? Oder arbeiten um zu leben?

CLUK.SALOON — Talk­runde zu den neuen Trends und Heraus­for­de­rungen in der krea­tiven Arbeits­welt

13. April 2016 | 19.00 Uhr | ASRM-Zukunfts­pa­villon auf dem Goethe­platz

Arbeit macht einen bedeu­tenden Teil unserer Lebens­zeit aus. Es lohnt sich also darüber nach­zu­denken, wie wir diese Zeit gestalten. Welchen Stel­len­wert hat die Arbeit für uns? Befrie­digt uns die Arbeit oder sagen wir am Ende der Woche: Thank god it’s friday? Nichts wie weg hier – ins Wochen­ende?

Rein statis­tisch geht es uns hier in Deutsch­land in puncto Arbeit immer besser. Wir haben unsere Kauf­kraft verviel­facht. Wir haben mehr Frei­zeit. Wir sind gesünder und wir leben länger. Alles gut?

Gerade in krea­tiven Berufen arbeiten Junge oft rund um die Uhr. Geben ihr Bestes und meist noch etwas mehr. Sie sollen und wollen jeder­zeit und überall erreichbar sein. Nicht wenige fühlen sich als digi­tale Nomaden – im Zug oder bei Star­bucks. Hoffen, die Gewinner von Morgen zu sein, akzep­tieren keine Grenzen. Nehmen jeden Job an. Und verbrennen ihre Energie – nicht selten für andere. Alles ist möglich, aber ist auch wirk­lich alles sinn­voll? Sollten wir nicht einfach mal einen Gang runter­schalten? Und uns auch um Freunde und Familie kümmern?

„Finde die rich­tige Work-Life-Balance“, empfehlen die Psycho­logen. Aber genügt das schon? Was wäre, wenn Arbeit plötz­lich richtig Spaß machen würde? Wenn wir uns am Wochen­ende schon auf den Montag freuen? Auf die Kollegen und den Erfah­rungs­aus­tausch in der Kaffee­küche oder die verblüf­fenden Ergeb­nisse im Design Thin­king-Work­shop? Inwie­weit können neue Struk­turen helfen, Arbeits­pro­zesse zu verbes­sern? Was erwartet der Krea­tive der Genera­tion Y von einem krea­tiven Arbeits­platz? Was bieten rich­tung­wei­sende Archi­tektur und moderne Arbeits­pro­zesse für die Arbeit von morgen? Muss Arbeit immer Stress sein?

Sollten wir, wenn es um den Groß­teil unserer kost­baren Lebens­zeit geht, nicht etwas krea­tiver werden? Starten Sie mit uns am 13.April. Es disku­tieren:

Dr. Vinzenz Hediger | Professor am Institut für Theater‑, Film- und Medi­en­wis­sen­schaften der Goethe Univer­sität – forscht über Netz­werke, Produk­ti­ons­formen und Ökonomie der Krea­tiv­wirt­schaft
Prof. Stephan Birk | Archi­tekt und Professor für Konstru­ieren und Entwerfen an der TU Kaisers­lau­tern – plant Krea­tiv­häuser
Frank Behrendt | Gründer von fischer­Ap­pelt – schreibt derzeit über modernes Arbeiten auf der Basis seiner »10 ernst­ge­meinten Ratschläge, wie man lockerer durchs (Berufs)Leben kommt«
Dr. Gerold Kreuter | Geschäfts­führer des Science Park Kassel – erlebt Krea­tive täglich hautnah

Mode­ra­tion: Chris­tian Holl und Niko Gültig | beide im Vorstand des CLUK

18.30 Uhr | Empfang
19.00 Uhr | Präsen­ta­tion, Talk­runde
20.00 Uhr | After Talk mit allen Teil­neh­mern und kleiner Imbiss

Die Teil­nahme ist für Mitglieder der CLUK Mitglieds­ver­bände kosten­frei. Weitere Gäste nur auf Einla­dung. Anmel­dung: www​.marke​ting​club​-frank​furt​.de/​v​e​r​a​n​s​t​a​l​t​u​n​gen oder über den jewei­ligen CLUK-Mitglieds­ver­band.

Die Veran­stal­tung wird unter­stützt durch die Wirt­schafts­för­de­rung Frank­furt GmbH.
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